ARBEITSBEREICH GENDER DER EV. JUGEND DÜSSELDORF

Der Arbeitsbereich Gender hat sich auf der Grundlage des Gender Mainstreaming (GM) entwickelt:

Gender“ bezeichnet die gesellschaftlich, sozial und kulturell geprägten Geschlechterrollen von Frauen und Männern, die erlernt und damit auch veränderbar sind. „Mainstreaming“ bedeutet, dass eine bestimmte inhaltliche Vorgabe zum zentralen Bestandteil bei allen Entscheidungen und Prozessen gemacht wird.

Genderpädagogik umfasst die pädagogischen Bereiche Mädchenarbeit, Jungenarbeit, geschlechtergerechte Koedukation und Crosswork.

Ziel des Arbeitsbereich Gender ist es, die genderpädagogische Arbeit in den Jugendfreizeiteinrichtungen in evangelischer Trägerschaft durch Anerkennung des GM als oberstes Leitprinzip, durch kollegiale Beratung bei der Umsetzung und Qualifikation und Sensibilisierung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.

Ein Aufgabenbereich des Arbeitsbereich Gender ist außerdem die Koordination und Unterstützung bei genderpädagogischen Angeboten, Projekten und Arbeitskreisen auf Kirchenkreis-Ebene.

Definition Mädchen/Jungenarbeit

Mädchen-/Jungenarbeit ist innerhalb der Jugendarbeit eine in Mädchen-/Jungenerziehung und Mädchen-/Jungenpädagogik eingebettete, gezielte Vorgehensweise mit dem Ansatz, Mädchen/Jungen aus ihren über viele Jahre gelernten und zugeschriebenen Rollen zu lösen und ihr Verhaltensrepertoire entsprechend ihrer Bedürfnisse und Fähigkeiten mit zusätzlichen Anteilen zu erweitern.

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